Okt 30 2007

Banken mögen Bauern

Tag: Finanzierungen, Darlehen, Kredite, Allgemeinadmin @ 23:00

Landwirtschaftliche Betriebe hatten es in den vergangenen Jahren schwer: Die Gewinne mit dem Verkauf von Weizen, Mais oder Milch hielten sich in Grenzen, zahlreiche Reglementierungen aus Berlin und Brüssel erschwerten das Wirtschaften und Kredite von der Hausbank waren nicht leicht zu bekommen. Doch die Welt der Bauern hat sich verändert.

HAMBURG. Die Nachfrage nach Rohstoffen ist weltweit gewachsen, die Preise sind gestiegen. Geld in die Kassen der Landwirte kommt mittlerweile auch von Fonds und privaten Investoren. Die Banken und Sparkassen haben den Wachstumsmarkt Landwirtschaft entdeckt. Jetzt geht sogar der erste deutsche Bauer an die Börse.

Die KTG Agrar, eine landwirtschaftliche Firma mit Hauptsitz in Hamburg, hat ihre Pläne auf den Tisch gelegt. „Wir werden noch im November an die Börse gehen“, erklärt Finanzmanager Horst Buschmann. Die KTG Agrar ist mit 14 000 Hektar in Deutschland und Litauen einer der führenden Produzenten konventioneller und ökologischer Agrarprodukte in Europa. Das Geschäft des mittelständischen Unternehmens mit 125 Mitarbeitern ist der Anbau von Getreide, Raps und Mais. Bei Bio-Marktfrüchten ist die KTG Agrar, gemessen an der Anbaufläche, Marktführer in Deutschland. Das dritte Standbein ist die Erzeugung von Bioenergie. 2006 hat das junge Unternehmen eine Gesamtleistung von gut 18 Mill. Euro und ein Vorsteuerergebnis von 2,5 Mill. Euro erzielt.

Da die steigenden Rohstoffpreise an der Börse darstellbar seien, könnten Bauern mehr Sicherheiten vorweisen, meint Johann Schmalhofer, Bauer und Finanzexperte in Personalunion. Auf den Agrarmärkten habe sich eine Zeitenwende vollzogen. „Bauern hatten zwar schon immer viel Land, Haus und Hof und einen wertvollen Fahrzeugpark. Oftmals reichte das den Banken aber nicht als Sicherheit für einen günstigen Kredit. Das wird sich jetzt ändern“, ist sich Schmalhofer sicher. Künftig würden Bauern leichter Kredite bekommen, da sie pro Hektar Ackerfläche mehr Einnahmen hätten.

Ein Blick zurück: Vor 15 Jahren wurde KTG Agrar von Beatrice Ams und Werner Hofreiter aus der Taufe gehoben. Der heutige Chef Siegfried Hofreiter begleitete den Aufbau in beratender Funktion. Mit 25 Prozent Eigenkapital stemmten sie die Gründungsfinanzierung mit einem Betriebsmitteldarlehen. Damals wurden Landwirte von den Banken noch mit einem schlechten Rating versehen, was die Kredite teuer machte.

Die Jungunternehmer wollten trotzdem expandieren und pachteten Land, viel Land. Erst bewirtschafteten sie einige hundert Hektar, dann kamen die ersten Flächen von mehr als tausend Hektar hinzu. Hofreiter hat in Sachen Führung eines mittelständischen Agrarunternehmens viel in den USA gelernt, wo er sich in den 80er-Jahren aufhielt. „Flächen mit mehreren tausend Hektar optimal zu bewirtschaften, das war mein Ziel“, erinnert er sich. Der dreiköpfige Vorstand von KTG Agrar steuert von Hamburg und Oranienburg aus 19 landwirtschaftliche Betriebe, die zur Holding gehören.

Im vergangenen Jahr wurde der Geschäftsbereich Bioenergie aufgebaut. Die KTG Agrar produziert die notwendigen Rohstoffe dafür auf den eigenen Feldern. Mit zehn Biogasanlagen stellt KTG Agrar 6,5 Megawattstunden Strom her – im wahrsten Sinne des Wortes aus eigener Kraft. „Auf diesen optimierten Stoffkreislauf sind wir stolz“, schwärmt Horst Buschmann.

Zwar stehen Bauern für einen Börsengang nicht unbedingt Schlange, doch die wirtschaftliche Lage hat sich entspannt. Das war aus Sicht des Deutschen Bauernverbands auch nötig, da in den vergangenen Jahren manche Investitionen wegen der schlechten Erlössituation aufgeschoben worden waren, wie Christian Schneider, Finanzexperte beim Bauernverband, sagt. Fast die Hälfte der befragten Landwirte plane im kommenden halben Jahr Investitionen in Maschinen und Geräte. Geringere Investitionen seien beispielsweise in regenerativen Energien geplant.

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Quelle: handelsblatt.com


Okt 28 2007

So retten Sie Ihr Geld vor der Inflation

Tag: Allgemeinadmin @ 15:35

Die Teuerungsrate ist fast auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren. Doch während die Konsumenten sich beim täglichen Einkauf zurückhalten, haben Anleger noch gar nicht reagiert. Dabei gibt es eine Vielzahl spezieller Produkte, die vor einer Geldentwertung schützen.

Thekla Maack ist die Lust am Shoppen gründlich vergangen. Seit die Preise für Strom und Gas, Milch und Brot, Benzin und Diesel in die Höhe schießen, verweigert sie den Konsum und legt ihr Geld lieber auf die hohe Kante. Wie der Kinderkrankenschwester aus Mecklenburg geht es dieser Tage Millionen von Deutschen. Die Angst vor weiter steigenden Preisen verdirbt ihnen die Kauflaune. Der am Freitag veröffentlichte GfK-Konsumklimaindex, der die Ausgabenbereitschaft der Bürger misst, ist im Oktober um 20 Prozent abgesackt.

Dabei müssten Anleger viel größere Furcht vor der Teuerung haben als die Konsumenten. Schließlich wird das Geld immer weniger wert, und damit sinkt die Kaufkraft. Je eher man also etwas kauft, desto besser. Anders bei der Geldanlage: Von 10.000 Euro sind bei einer Inflationsrate von drei Prozent nach 20 Jahren nur noch gut die Hälfte übrig, bei einer Teuerung von vier Prozent bleiben gar nur 4500 Euro. Doch die Anleger ignorieren das. Es herrscht eine Art “Geld-Illusion”: Der klassische Sparer klammert die Inflation mental aus. Für ihn ist Geld auch in 20 Jahren das Gleiche wert wie heute, nämlich der Betrag, der draufsteht.

Entsprechend legen die Deutschen ihr Erspartes noch mit Vorliebe auf niedrig verzinsten Tages- und Festgeldkonten zu bestenfalls vier Prozent an. Werden von diesen Erträgen die Steuern abgerechnet - im Schnitt ein Drittel - bleiben netto gerade noch 2,7 Prozent übrig. Diesen Wert könnte die Inflation aber schon im Oktober erreichen, sodass unter dem Strich kein Vermögenszuwachs mehr bliebe.

Viele Analysten und Banker beschwichtigen allerdings noch. Für die Anlageexperten ist der aktuelle Teuerungsschub lediglich das Ergebnis eines ungünstigen Zusammentreffens von Mehrwertsteuererhöhung, Energiepreisexplosion und Engpässen bei Agrarrohstoffen. Bereits 2008 werde die Geldentwertung wieder auf ein harmloses Niveau unter zwei Prozent zurückfallen, sagen sie.

Früher nahm man keine Rücksicht auf die Teuerung

Seit Anfang der 90er-Jahre mussten Bankberater und Sparer auf die Teuerung keine Rücksicht nehmen. Die Inflationsrate lag selten höher als zwei Prozent, sodass sie von Zinsen und anderen Erträgen nur einen kleinen Teil wegknabberte. Und wie immer nach solch einer langen Zeitspanne können sich nur wenige Profis vorstellen, dass durch heftige Nachfrageverschiebungen auf den Weltmärkten ein neues Inflationszeitalter anbricht.

“Die Inflation wird uns allen noch Ärger bereiten”, sagt der frühere Chefvolkswirt der HypoVereinsbank Martin Hüfner. Nach Auffassung des Ökonomen ist die Phase stabiler Preise auf absehbare Zeit passé. Auch der ehemalige Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, warnt in seinem jüngst erschienenen Buch vor einer neuen Ära der beschleunigten Inflation, ebenso wie Bundesbankpräsident Axel Weber, der eine Teuerung von drei Prozent für möglich hält.

Sollte es so kommen, müssten Investmentratgeber neu geschrieben, Vermögensberater neu geschult und Anlageprodukte neu konzipiert werden. Schließlich würde der Anlageerfolg neu definiert, nämlich als Rendite nach Abzug der Inflation. “Inflationsschutz muss Komponente jedes Portfolios werden”, fordert Markus Heider, Investmentexperte bei der Deutschen Bank.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, dem schleichenden Verlust des Geldwertes gegenzusteuern. Angefangen vom “sicheren Hafen” Gold über Immobilien-Investments bis hin zu inflationsgeschützten Anleihen, auch “Linker” genannt. Die direkteste Form der Absicherung stellen Letztere dar. Der Bund hat jüngst einen zweiten solchen Linker lanciert. Die Rendite der fünfjährigen Anleihe erscheint mit rund zwei Prozent im Verhältnis zu konventionellen Bonds mit gleicher Laufzeit zwar knauserig, die aktuell 4,06 Prozent abwerfen. Allerdings bekommen Investoren der neuartigen Titel einen Aufschlag für den jährlichen Kaufkraftverlust. Sollte die Inflation zum Beispiel auf fünf Prozent steigen, erhalten die Besitzer der Anleihe sieben Prozent. Sie sind mit der Entwicklung der Inflation “verlinkt”, also direkt verknüpft.

Planungssicherheit beim Sparen

Bei herkömmlichen Festverzinslichen gibt es einen solchen Ausgleich nicht. “Gerade für den langfristig agierenden Anleger hat das den Vorteil, dass er die anfangs kalkulierte Rendite inflationsbereinigt und damit auch wirklich bekommt”, sagt Experte Heider. “Das bringt Planungssicherheit.” Für Zinssparer mit längerem Horizont eignet sich der zehnjährige Bundeslinker, der kaufkraftbereinigt etwas über zwei Prozent erbringt. Wer sein Geld über mehrere Inflations-Stopper-Anleihen streuen möchte, ist mit Linker-Fonds gut aufgehoben.

Die inflationsgesicherten Anleihen lohnen sich allerdings nicht in jedem Fall. Rein rechnerisch fahren Anleger mit den Papieren nur dann besser, wenn die Preissteigerung in den kommenden fünf bis zehn Jahren im Schnitt höher als 2,1 Prozent ist. Dafür gibt es im Gegensatz zu anderen geldwerterhaltenden Investments wie Gold, Silber, Immobilien oder Aktien einen garantierten Inflationsausgleich. Die Historie zeigt nämlich, dass Dividendenpapiere, Grundstücke oder Edelmetall sich nicht unter allen Umständen als Inflationsschutz eignen. Indessen bieten diese Anlageformen im Vergleich mit den defensiven Linkern höhere Renditechancen. So hat Gold in diesem Jahr in Euro gerechnet bereits über zwölf Prozent zugelegt. Und einiges spricht für weitere Steigerungen, an dem Anleger mit dem Gold-Fonds von Lyxor eins zu eins partizipieren können. Noch kräftiger ging es mit Minen-Aktien nach oben. Der Merrill Lynch World Gold, der auf Unternehmen wie Newmont setzt, liegt seit Januar 25 Prozent vorn. Als Inflations-Stopper stehen auch Immobilienfonds wie der Axa Immoselect hoch im Kurs.

  Einige Experten haben sogar noch etwas radikalere Anti-Teuerungstipps auf Lager. So dürfte sich für viele Bundesbürger der Kauf einer werterhaltenden Immobilie lohnen. “In Inflationsphasen wie diesen sollte man nicht sparen, sondern sich verschulden”, sagt ein Banker. Schließlich würde sich die Schuldenlast mit zunehmender Inflation verringern. Anleger können die derzeit günstigen Hypothekenzinsen zur Finanzierung nutzen. Statt sich im Supermarkt zu ärgern, sollte Krankenschwester Thekla Maack also lieber an ihre Ersparnisse denken. Oder sich verschulden und ein Häuschen kaufen.

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Artikel auf: welt.de


Okt 19 2007

Trend: Autokauf auf Kredit

Tag: Kredite, Allgemeinadmin @ 20:16

(Online-Artikel.de) - Inzwischen werden in Deutschland weniger als die Hälfte aller Autokäufe bar bezahlt.

Ein Trend, der nicht nur mit der Konjunkturentwicklung der letzten Jahre zusammenhängt, sondern auch mit den günstigen Finanzierungsangeboten. Online Vergleiche der Konditionen und Zinsen vereinfachen dem Verbraucher heutzutage die Suche nach dem passenden Angebot.

Die kürzlich veröffentlichte „Aral-Studie” gewährt Einblick in die Zahlungsgewohnheiten der Deutschen. Dabei stellte sich heraus, dass immer weniger ihren Autokauf bar aus dem Geldbeutel bezahlen und besonders bei den unter 40jährigen der Trend stark zur Finanzierung ihres Traumautos geht. In diesem Jahr planten rund die Hälfte der unter 39jährigen einen Ratenkauf und nur noch 30% erwägen einen Barkauf. Für den verbleibenden Rest scheint Leasing der attraktivste Weg zum neuen Auto zu sein.

Es drängt sich die Frage auf, warum die Deutschen mittlerweile grösstenteils vom bisher so beliebten Barkauf absehen und Finanzierungsangebote in Anspruch nehmen. Spekuliert man ein wenig, so kann natürlich die Mehrwertsteuererhöhung ein Auslöser gewesen sein. Viele Fahrer, die in naher Zukunft eine Neuanschaffung ins Auge gefasst haben, wurden durch die Aussicht auf eine teurere Mehrwertsteuer abgeschreckt und haben ihren Autokauf lieber sofort finanziert als auf den Preisanstieg zu warten. Abgesehen davon lösen aber besonders die günstigen Finanzierungsangebote die Veränderung im Zahlungsverhalten der Deutschen aus.

Mittlerweile locken viele Banken und andere Anbieter mit günstigen Konsumentenkrediten und speziellen Angeboten für den Autokauf (den sogenanten Autokredit). Doch es muss nicht immer die eigene Hausbank sein, wenn man sich um einen neuen Kredit bemüht. Meistens lohnt es sich durchaus, über den Tellerrand hinaus zu schauen und nach anderen attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Speziell für diese potentiellen Kunden bieten viele Finanzdienstleister Preisrechner im Internet an und ermöglichen so eine schnellen Übersicht ihrer Leistungen.

Einen Schritt weiter gehen Online Servicedienstleister, die ihren Kunden neben einem unabhängigen Produkt- und Preisvergleich teilweise sogar eine individuelle Expertenberatung am Telefon anbieten. Ein gutes Beispiel ist hier (icero.de), eine der neuen Vergleichsseiten, die überdurchschnittlich viele Angebote schnell und einfach auflistet und so dem Verbraucher einen schnellen Überblick verschafft. Ein weiterer Vorteil ist auch die Möglichkeit, den Kredit direkt über das Internet zu beantragen.

Bereits nach wenigen Minuten erfährt der Nutzer, ob ihm der Kredit gewährt wird und er kann weitershoppen. Warum nicht gleich ein Vergleich der neuen Autoversicherung durchführen und einen günstigen Tarif abschliessen? Viele Produkt- und Preisvergleicher bieten ein umfangreiches Portfolio an Finanz- und Versichungsdienstleistungen an. Auf Grund der Neutralität kann der Verbraucher getrost bei einem Anbieter bleiben und braucht sich so nicht an neue Eingabemasken und gegebenenfalls auch Anmeldedaten gewöhnen.


Okt 16 2007

Baufinanzierung: Nicht den Anschluss verpassen!

Tag: Immobilien, Finanzierungen, Allgemeinadmin @ 14:50

Rechtzeitiges Verlängern des Kredits spart Geld und schafft Sicherheit.

München (ots) - Der frühe Vogel fängt den Wurm - dieses Sprichwort gilt auch für Immobilienbesitzer mit laufendem Hypothekenkredit. “Wer frühzeitig prüft, wann die Zinsbindung seines Darlehens ausläuft, kann viel Geld sparen und hohe Planungssicherheit erlangen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG. “Je nachdem, wann der Kredit endet, empfiehlt sich ein unterschiedliches Vorgehen” so Haselsteiner weiter. Interhyp listet auf, wie sich angehende Anschlussfinanzierer verhalten sollten. Zinsbindung endet in den nächsten 6 Monaten (spät. April 2008): “Sechs bis drei Monate vor Ende der Zinsbindung sollten Darlehensnehmer von sich aus Vergleichsangebote einholen”, empfiehlt Haselsteiner. Dieser Vorlauf ist wichtig, da viele Banken ihr Verlängerungsangebot häufig erst kurz vor Ende der Zinsbindung unterbreiten - und dem Kunden damit kaum Zeit zum objektiven Zinsvergleich lassen. Dabei ist die Prüfung der Konditionen aber von großer Bedeutung, da bereits kleine Zinsvorteile eine Anschlussfinanzierung um mehrere Tausend Euro verbilligen. Tipp: Nicht auf das erste Konditionsangebot der Bank vertrauen, sondern jetzt mehrere Angebote mit Tilgungsplan einholen - am besten von unabhängigen Experten. Zinsbindung endet in 6 bis 12 Monaten (spät. Oktober 2008): Dauert es höchstens noch ein Jahr, bis die Zinsbindung des Kredits ausläuft, haben Eigenheimbesitzer gute Chancen ihr Darlehen zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Hintergrund: Einige Finanzinstitute haben den so genannten bereitstellungszinsfreien Zeitraum erweitert, so dass der Darlehensnehmer keinen Konditionsaufschlag zahlt - auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in zwölf Monaten fällig wird. Tipp: Bei jedem Angebot nach der bereitstellungszinsfreien Zeit fragen. Zinsbindung endet in 12 bis 60 Monaten (spät. Oktober 2012): Wenn die Zinsbindung in zwölf bis 60 Monaten endet, kann man sich vor möglichen Zinsanstiegen mittels Forward-Darlehen schützen. Das Prinzip: Der Kunde schließt ein Darlehen ab, dessen Laufzeit in zwölf bis 60 Monaten beginnt. Der bisherige Kredit läuft bis zum regulären Ende der Zinsfrist, dann greift das Forward-Darlehen - auf Basis der Zinsen von heute. Für das Recht, sich das heutige Zinsniveau für die Zukunft zu sichern, wird ein Konditionsaufschlag erhoben. Aufgrund der momentan flachen Zinsstrukturkurve ist das Aufgeld aber gering: Je nach Anbieter und Dauer der Vorlaufzeit wird ein Konditionsaufschlag von rund 0,005% pro Monat fällig. Tipp: Bei einigen Anbietern gibt es Forward-Darlehen sogar bis zu 36 Monate im Voraus ohne Aufschlag. Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 4,4 Milliarden Euro in 2006 ist die Interhyp AG der größte unabhängige Anbieter privater Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt aus über 50 Banken, Versicherungen und Bausparkassen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 200 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen im Schnitt 0,5% unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 17 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

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Artikel auf: presseportal.de


Okt 14 2007

Kredit Effektiver Jahreszins

Tag: Finanzierungen, Darlehen, Kredite, Allgemeinadmin @ 22:45

Im Bereich der Kredite lesen Verbraucher oft nominaler und effektiver Jahreszins. Wer sich mit diesen Dingen nie beschäftigt weiß in der Regel nicht genau was damit gemeint ist.
Der effektive Jahreszins bei Krediten beschreibt die Gesamtbelastung pro Jahr die der Verbraucher tragen muss, wenn er einen Kredit aufnimmt. In diesem so genannten effektiven Jahreszins sind alle Nebenkosten drin, wie zum Beispiel die Bearbeitungsgebühr oder auch ein Disagio. Der effektive Jahreszinssatz wird in einem Prozentsatz ausgedrückt der sich auf den netto Darlehensbetrag bezieht.
Will ein Verbraucher nun einen Kredit aufnehmen ist sicherlich auch ein Vergleich im Internet nicht verkehrt um einen günstigen Zinssatz zu bekommen.
Allerdings hat jede Bank gewisse Voraussetzungen um dort überhaupt einen Kredit zu bekommen.
Bei den meisten Banken muss der Verbraucher Arbeitnehmer sein und oft werden da auch Vorgaben gemacht wie zum Beispiel mindestens 6 Monate schon beschäftigt bei diesem Arbeitgeber. Und fast alle deutsche Banken geben keinen Kredit bei einer negativen Schufa.
Ist eine negative Schufa vorhanden wird es schwierig einen Kredit zu bekommen, auch wenn das Internet voll ist mit Schlagwörtern wie Kredit ohne Schufa. Oft sind dies ausländische Banken wie zum Beispiel in der Schweiz, bei denen ein negativer Schufa Eintrag nicht automatisch zur Ablehnung führt.
Doch man sollte sich da nie zu früh freuen, denn auch diese Banken haben nichts zu verschenken und vergeben in der Regel auch keine Kredite wenn jemand arbeitslos ist, denn auch diese Institute wollen ihr Geld wieder zurück.
Aufpassen sollte Kunden die einen Kredit beantragen, dass ihnen nicht irgendeine Restschuldversicherung oder eine andere Versicherung untergejubelt wird. Nicht selten hat der Kunde am Ende dann eine Versicherung aber keinen Kredit, deshalb sollte man bei diesen Angeboten ganz vorsichtig sein, zumal dies im Endeffekt sehr teuer wird.
Einige Institute rechnen diese Versicherungen nicht in den effektiven Jahreszins ein, und gehen den Umweg über einen extra Vertrag. So ist es für viele dann der Vergleich des effektiven Jahreszins nonsens, weil die Versicherung außen vor bleibt.

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Quelle: versicherung-in.de


Okt 10 2007

Wenn die Bank Kredite kündigt

Tag: Kredite, Allgemeinadmin @ 13:57

Wenn Banken und Sparkassen in ihren Schaufenstern mit zinsgünstigen Darlehen locken, wird den Kunden einiges verschwiegen. Unklar bleibt vor allem, was eigentlich passiert, wenn Kreditnehmer ihre Raten zur Tilgung des Darlehens auf einmal nicht mehr bezahlen können.

Wenn Kreditnehmer ihre Schulden nicht ordnungsgemäß zurückzahlen, kann die jeweilige Bank oder Sparkasse das Darlehen mit sofortiger Wirkung kündigen. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist dies zulässig, wenn sich die Vermögensverhältnisse des Darlehensnehmer” verschlechtern und die Rückerstattung des Darlehens dadurch gefährdet wird. Darüber hinaus sehen auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Geldhäuser Möglichkeiten der einseitigen Kündigung vor, erklärt Markus Trude, Rechtsanwalt und Experte für Bankrecht:

“Die Banken haben allerdings in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen andere Regelungen, die eine Kündigung schon viel früher möglich machen, nämlich zum Beispiel alleine dann, wenn der Kunde, der Darlehensnehmer, bei der Selbstauskunft, die er am Anfang der Darlehensaufnahme abgegeben hat, falsche Angaben gemacht hat.”

Wenn jemand also bei Abschluss eines Kreditvertrages seine finanzielle Lage besser darstellt als sie in Wahrheit ist, können Banken und Sparkassen einen Kredit fristlos kündigen. Ähnlich ist die Rechtslage, wenn ein Kreditkunde später in Zahlungsschwierigkeiten gerät, weil er zum Beispiel wider Erwarten arbeitslos geworden ist. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband rät, sich in solchen Fällen möglichst frühzeitig an das jeweilige Geldinstitut zu wenden, um niedrigere Raten zur Tilgung des Kredits gewährt zu bekommen. Erst wenn solche Lösungsversuche fehlschlagen, müssten betroffene Kunden damit rechnen, dass ihnen der Kredit fristlos gekündigt wird, heißt es beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Macht ein Geldhaus von diesem Kündigungsrecht Gebrauch, wird der Schuldner aufgefordert, die noch nicht getilgte Summe auf einen Schlag zurückzuzahlen, je nach Bank oder Sparkasse innerhalb einer Frist von zwei bis vier Wochen.

Die meisten Kreditnehmer sind dazu natürlich nicht in der Lage, weshalb die Geldinstitute dann oft Inkassounternehmen einschalten. Sie verfügen über eigene Rechtsabteilungen, die die ausstehenden Gelder eintreiben sollen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Betroffene sich an eine Schuldnerberatung wenden. Wie einem Kreditnehmer, dem das Darlehen gekündigt wurde, geholfen werden kann, erläutert Volker Schreckenberg vom Sozialdienst Katholischer Männer. Diese Schuldnerberatung gehört dem Deutschen Caritasverband an.

“Er kann natürlich mit dem Inkassounternehmen verhandeln und eine Vereinbarung auf Ratenzahlungsbasis treffen, er kann einen Vergleich abschließen. Das heißt, er kann dem Inkassounternehmen sagen: ‘Ich bin nicht in der Lage, jetzt die gesamte Summe auf einmal zurückzuzahlen, aber ich biete einen Vergleich an.’ Da hat er natürlich Verhandlungsfreiheit. Und das ist dann auch die Arbeit, die die Schuldnerberatung macht.”

Kommt es zu einem Vergleich zwischen beiden Seiten, kann das Inkassounternehmen dem Schuldner eine Ratenzahlung gewähren. Er kann die geforderte Summe dann zum Beispiel in monatlichen Raten von 100 oder 250 Euro zurückerstatten. Darüber hinaus ist es auf diesem Wege auch möglich, dass dem Schuldner ein kleinerer Teil der Summe erlassen wird - zum Beispiel zehn Prozent, wenn er die vereinbarten Raten pünktlich zahlt. Ist der Schuldner zu einer solchen Ratenzahlung allerdings nicht in der Lage, drohen ihm Pfändungen. Wer hohe Schulden hat, die er auch in Raten nicht zurückzahlen kann, sollte deshalb rechtzeitig beim örtlichen Amtsgericht die Verbraucherinsolvenz beantragen. Dann muss er nur sechs Jahre lang an die Gläubiger relativ geringe Beträge zahlen, die in einer Pfändungstabelle festgelegt sind. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden ihm die restlichen Schulden erlassen.

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Quelle: drado.de


Okt 10 2007

«Finanztest» nimmt Restschuldversicherungen unter die Lupe

Tag: Immobilien, Darlehen, Allgemeinadmin @ 13:53

Manches Hypotheken-Darlehen wird erheblich teurer, als es der Zinssatz erwarten lässt. Grund dafür sind oft Extra-Kosten für sogenannte Restschuldversicherungen. Oft sind solche Versicherungen jedoch überflüssig. Wer bereits ausreichend hoch versichert ist, braucht keine Extra-Police mehr. «Finanztest» untersucht jetzt Bedingungen und Kosten von Restschuldversicherungen und will die Erfahrungen von Verbrauchern berücksichtigen. Gefragt sind alle Immobilienkäufer oder -besitzer, die innerhalb der vergangenen drei Jahre ein Hypothekendarlehen aufgenommen und die dabei eine vom Kreditgeber vermittelte Restschuldversicherung abgeschlossen haben.

Berlin (ddp.djn). Manches Hypotheken-Darlehen wird erheblich teurer, als es der Zinssatz erwarten lässt. Grund dafür sind oft Extra-Kosten für sogenannte Restschuldversicherungen.

Oft sind solche Versicherungen jedoch überflüssig. Wer bereits ausreichend hoch versichert ist, braucht keine Extra-Police mehr. «Finanztest» untersucht jetzt Bedingungen und Kosten von Restschuldversicherungen und will die Erfahrungen von Verbrauchern berücksichtigen. Gefragt sind alle Immobilienkäufer oder -besitzer, die innerhalb der vergangenen drei Jahre ein Hypothekendarlehen aufgenommen und die dabei eine vom Kreditgeber vermittelte Restschuldversicherung abgeschlossen haben. Das Verbrauchermagazin «Finanztest» bittet darum, die Unterlagen zur Restschuldversicherung zu kopieren oder zu scannen. Kopien sollten per Post an die Stiftung Warentest, Postfach 10 41 41 in 10724 Berlin gesandt werden, das Porto übernimmt den Angaben zufolge Finanztest. Per E-Mail können die Unterlagen an restschuldversicherung@stiftung-warentest.de gesandt werden. Interessant sind vor allem Informationen zur Darlehenssumme und -laufzeit, zur Art der Versicherung, der Versicherungssumme, der Laufzeit des Versicherungsvertrags sowie Höhe des Beitrags. Außerdem würden die Experten von «Finanztest» gerne wissen, ob die Vergabe des Darlehens an den Abschluss der Restschuldversicherung gekoppelt war. ddp.djn/ome/bad.

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Quelle: ad-hoc-news.de


Okt 04 2007

Ist ein Hauskauf ohne Eigenkapital möglich?

Tag: Immobilien, Darlehen, Allgemeinadmin @ 17:02

Wie sieht es mit der goldenen Regel für eine Immobilienfinanzierung aus? Gilt nach wie vor: Je mehr Eigenkapital, desto besser?

Grundsätzlich wird empfohlen, einen soliden Grundstock an eigenen Mitteln zu investieren, um entsprechend weniger Fremdmittel finanzieren zu müssen. Angeraten werden nach wie vor, 20 bis 30 Prozent an Eigenkapital in die Waagschale zu werfen, um Zinsen einsparen zu können und die Verhandlungsposition gegenüber dem Geldgeber zu verbessern.
Um flexibler auf die unterschiedlichen Gegebenheiten der künftigen Bauherren eingehen zu können, bietet die Finanzierungsbranche mittlerweile Modelle an, die eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital ermöglicht.
Sogenannte 100- Prozent- Finanzierungen schaffen die Möglichkeit, nicht nur den jeweiligen Beleihungswert zu finanzieren, sondern auch den gesamten Kaufpreis. Doch der künftige Immobilienbesitzer, der kein Eigenkapital mitbringt hat sogar die Chance, bei einigen Baufinanzierern ein Darlehen zu bekommen, das über dem eigentlichen Kauf- oder Baupreis liegt.
Bahnbrechend erweisen sich dabei Darlehensangebote, die Hausfinanzierungen von bis zu 110 Prozent des Gesamtpreises ermöglichen. Diese Variante soll dem Bauherrn helfen, bei seiner Finanzierung auch Nebenkosten abzudecken, die neben den reinen Baukosten zu Buche schlagen.
Dazu gehören unter anderem Maklergebühren oder die Grunderwerbssteuer.
Die herkömmlichen Finanzierungsvarianten ermöglichten bislang dem Darlehensnehmer Kredite, die bis zu 60 Prozent des Beleihungswertes abdeckten. Dieses Verfahren machte es gerade jungen Menschen schwer, sich schon frühzeitig eine eigene Immobilie zulegen zu können.
Wer zwar über ein hohes und geregeltes Monatseinkommen verfügt, jedoch noch keine Zeit hatte, ein entsprechendes Polster anzusparen, kann jetzt mit einer Vollfinanzierung die noch aktuell günstigen Zinsen nutzen.
Meist macht es mehr Sinn, diese noch „mitzunehmen“, anstatt wertvolle Zeit verstreichen zu lassen, um Eigenmittel anzusparen. Dann läuft man unter bestimmten Umständen Gefahr, teuer finanzieren zu müssen, weil sich das Zinsumfeld verschlechtert hat.
Jedoch ist eine derartige Hausfinanzierung nicht zum Nulltarif zu haben.
Wichtig ist in jedem Falle, dass der künftige Eigenheimbesitzer auch gewährleisten kann, über einen langen Zeitraum wirtschaftlich in der Lage zu sein, die Raten bezahlen zu können.

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Quelle: baufinanzierung-vergleich24.de


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